Dr. Wasser

Dr. Wasser ist Heilpraktiker und weiß um die Bedeutung von Wasser in der Gesundheitsvorsorge.

Kinderhände, die einen Wasserstrahl auffangen

Willkommen in meiner Praxis! Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle - Dr. Wasser mein Name. Ich möchte Sie ein wenig in die umfangreiche Welt des Wassers und der Wasseranwendungen einführen. Sie werden überrascht sein, welche vielfältige Funktionen das für uns so alltägliche Wasser eigentlich erfüllt.

Fakten

Der Körper besteht bis zu 70 % aus Wasser. Um all seine Funktionen erfüllen zu können, müssten wir dem Körper täglich 10.000 Liter Wasser zuführen – wenn Gott nicht ein Wasserrückgewinnungssystem in uns eingebaut hätte. Nur 0,2 % der gesamten Wassermenge der Erde sind als Süßwasser direkt nutzbar. Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Kopf und Tag in Deutschland war 1950: 85 Liter, 1984 140 Liter.

Als Gott Himmel und Erde schuf, war das Wasser eines seiner ersten Werke (1. Mose 1,2). Wasser stillt unseren Durst, dient der Reinigung des Körpers und unserer Umgebung und ist ein Heilmittel. Die Reinigungsvorschriften im Alten Testament bewahrten das Volk Israel vor vielen Krankheiten. Die einfachste Form der Hygiene in Form des Händewaschens wurde durch Prof. Semmelweis erst im 19. Jahrhundert eingeführt und stand doch schon längst in der Bibel.

Funktion des Wassers im Körper

Wasser fördert alle Vorgänge im Körper, unter anderem:

  • Als Hauptbestandteil des Blutes (93 %), Lösungsmittel für Nähr- und Abfallstoffe – Reinigungsmittel.
  • Transportmedium im Zwischenzellbereich z.B. Lunge, Magen-Darmtrakt.
  • Reguliert den Wärmehaushalt des Körpers.
  • Schutzfunktion, z.B. Auge, Gehirn, Haut.
  • Wichtiger Bestandteil der Verdauungssäfte.
  • "Schmiert" die Gelenke, erleichtert Bewegungsabläufe.
  • Trägersubstanz der Ausscheidungsprodukte von Haut, Niere, Darm, Lunge.
  • Trägt zur Muskelfunktion bei.

Folgen bei zu wenig Wasserzufuhr oder Flüssigkeitsverlust

  • Eindickung des Blutes.
    • Thrombosegefahr.
  • Der Körper spart Wasser.
    • Mundgeruch.
    • Trockener Mund.
    • Trockene, rissige, schlaffe Haut.
  • Ausscheidungsprodukte sind konzentrierter.
    • Dunkelgelber Urin (Nieren- Blasensteinbildung).
    • Verstopfung.
    • Starker Körpergeruch.
  • Reduzierte Gehirnfunktion und Nervenreizung.
    • Gereiztheit.
    • Depressive Gedanken, Lustlosigkeit.
    • Koordinationsstörungen.
    • "Benebeltes Denken", Konzentrationsverlust.
  • Allgemeine Müdigkeit, reduzierte Leistungsfähigkeit.

Wie viel Wasser braucht der Mensch?

Tägliche Wasserausscheidung:

  • Niere: 1500 ml
  • Haut: 500 ml
  • Lunge: 300 ml
  • Darm: 300 ml

= etwa 2600 ml, entspricht 10 Gläsern Wasser

Tägliche Wasserzufuhr:

  • Mit der Nahrung: 500-1000 ml
  • Minimale Trinkmenge: 1300 ml

= 1800 ml = 5-8 Gläser

Ideale Wasserzufuhr:

2 Liter Wasser und mehr für Erwachsene

Hinzu kommen Faktoren die den Flüssigkeitsbedarf erhöhen, wie:

  • Heißes, trockenes Klima
  • Bewegung mit Schwitzen
  • Erhöhte Salz- Zucker, Eiweißzufuhr
  • Fieber, Erkältungskrankheiten,
  • Stillen

Tipps

  • Wasser ist allen Getränken vorzuziehen!
  • Ganz heiße oder ganz kalte Getränke müssen im Magen erst der Körpertemperatur angeglichen werden und reizen die Magenschleimhaut.
  • Geeigneteste Trinkzeiten: Immer zwischen den Mahlzeiten, bzw. 15-30 Minuten vor den Mahlzeiten und 1,5 Stunden nach den Mahlzeiten, um die Verdauung nicht zu behindern. Nicht dicht vor dem Schlafengehen trinken.
  • In der Früh 2 Gläser nach dem Aufstehen trinken, dann 6 Gläser aufstellen und im Tag verteilt trinken.

Wasser äußerlich angewandt

Heiße oder kalte Wasseranwendungen wirken

  • Schmerzlindernd
  • Beugen Infektionen und Krankheiten vor (z.B. am Anfang von Erkältungen: Bürstenbad)
  • Stärken das Immunsystem
  • Beruhigen die Nerven (für Stressgeplagte: Abends ein warmes Bad)
  • Wirken sich positiv auf unser Gemüt aus (geladener Kopf: kühles Sitzbad)
  • Regen die Durchblutung an
  • Härten ab (Kneipp-Bäder)

Durchführen in Form von

  • Wechselbäder
  • Fußbäder
  • Heiße Bäder
  • Sitzbäder
  • Armbäder
  • Heiße oder warme Umschläge
  • Kneippgüsse – und andere Kneippsche Wasseranwendungen

Ich hoffe, Sie haben nun einen kleinen Überblick über eines der wichtigsten Elemente bekommen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich vertrauensvoll an meine Assistentin wenden. Vielen Dank für den Besuch in meiner Praxis!

Lisbeth Hunger, 02. 08. 2005

Service

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