Alle Jahre wieder...
...beginnt die große Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Wir sind glücklich, in der trüben Jahreszeit einer großen Freude entgegensehen zu dürfen. Jeder mag andere Gedanken mit Weihnachten verbinden. Während die Jüngsten schon fleißig am Wunschzettel schreiben, sammeln die Mütter vielleicht neue Plätzchenrezepte. Vielfältige Familientraditionen verbinden wir mit der Adventszeit: Es wird gebastelt und die Wohnung liebevoll dekoriert oder man holt Eisenbahn und Puppenstube vom Dachboden und erfreut sich daran wie zu Kindertagen. Gemütliche Abende im Kerzenschein sind ebenso beliebt wie die zahlreichen Konzerte, die überall angeboten werden.
Christen sehen im Weihnachtsfest viel mehr als nur die Gabenfülle unter dem Tannenbaum oder den Spaß mit dem Weihnachtsmann. "Freue dich, Welt! Der König kommt! Er kommt, er kommt zu dir!" heißt es in einem christlichen Weihnachtslied. Christen haben viele Gründe zum Freuen, einer der größten ist die Geburt Jesu! Gott sandte seinen Sohn in unsere kalte, unfreundliche Welt - und überall wohin er kam, wurde es hell. Die Geschichte der Geburt Jesu rückt wieder mehr in unsere Wahrnehmung: Im Supermarkt werden christliche Kinderbücher und Krippenfiguren angeboten, zu Weihnachtsfeiern in den Schulen wird auch die Geschichte vom Stall in Bethlehem lebendig. Eine große Freude trägt uns durch den ganzen Dezember.
Am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, bekommen wir kaum einen Sitzplatz zur Christvesper. Alle lauschen andächtig und bewegt der Geschichte von der Geburt Jesu, wie sie uns im Lukasevangelium Kapitel 2 überliefert ist. Wenn dann die Gemeinde zu einer klaren Trompetenstimme singt "Stille Nacht, heilige Nacht", sind sich alle sicher: Dies war der weihnachtliche Moment, der unsere Herzen berührte!
Woher kommt unser Weihnachtsfest?
Weder der Weihnachtsmann noch das Weihnachtsfest am 25. Dezember haben etwas mit der Bibel zu tun. Im Handbuch der Weltreligionen (Brockhaus Verlag Wuppertal) lesen wir auf Seite 370: "Die 313 mit Kaiser Konstantin beginnende Annäherung von Kirche und römischem Staat hatte tief greifende Folgen: ... christliche Feste wurden auf heidnische Feiertage gelegt (so bei Weihnachten) ..."
Das heidnische Fest wird uns auch erklärt: "Aber mindestes eine mithräische Kultur (Mi-thraskult = Stierkult) überlebte – der 25. Dezember wird in verschiedenen Kulturen als Geburtstag einer neuen Sonne gefeiert. Mithräer feierten an diesem Tag die Geburt des Mithras, und die Christenheit übernahm ihn als Fest der Geburt Jesu." (ebenda, Seite 89). Der Begriff Sonnenwendfest aus dem heidnischen Brauchtum ist uns bekannt und erlebt wie andere heidnische Feste gegenwärtig eine Renaissance.
Aber wir feiern doch Jesu Ankunft! ... Alle Jahre wieder?
"Alle Jahre wieder kommt das Christuskind" lautet der Text des bekannten Weihnachtsliedes. Was singen wir da eigentlich? Wie oft kam denn Jesus "auf die Erde nieder"? Es ist ein wunderbares Gottesgeschenk, dass Jesus Mensch wurde:
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes Kapitel 3, Vers 16). Die Geschichte vom Stall zu Bethlehem rührt uns. Wir bangen mit Maria und Joseph, die keinen Platz in der Herberge mehr fanden. Wie die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland stehen wir dann staunend vor der Krippe und stimmen ein: "Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben"!
Alle Jahre wieder ... vergessen wir so schnell!
Nach dem rührenden Weihnachtsgottesdienst in der kerzenerleuchteten Kirche strömen die Massen nach Hause und packen die Geschenke aus. Man sitzt bei einem Glas Glühwein vor dem strahlenden Weihnachtsbaum und denkt: Ach, war das wieder schön!
Und Anfang Januar nimmt die ganze Pracht ein Ende. Der Baum wird ausrangiert, der letzte Stollen vertilgt und unliebsame Geschenke umgetauscht. Bis zum nächsten Mal, denn es heißt ja: Alle Jahre wieder! Die Tatsache, dass Jesus Christus geboren wurde, beschäftigt uns das Jahr hindurch nicht sonderlich. Jesus – er bleibt ein Baby in der Krippe. Ignorieren wir, dass dieser Jesus erwachsen wurde und uns in seine Nachfolge rief? "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." (Matthäus 11,28-29). Was bedeutet es uns, dass dieser Jesus für uns am Kreuz gestorben ist? "Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. ... Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt." (Jesaja 53,4-5).
Adventszeit – nicht nur im Dezember!
Advent heißt Ankunft. Im Dezember möchten die vier Adventssonntage unsere Stimmung bis zum Heiligen Abend steigern. Wir wünschen einander eine schöne oder sogar gesegnete Adventszeit. Es wird sich also auf eine Ankunft vorbereitet, die schon längst stattgefunden hat, denn Jesus wurde vor ungefähr 2000 Jahren geboren! Es ist so, als stünde man erwartungsvoll auf einem Bahnhof und der Zug wäre schon längst abgefahren.
Also keine Adventszeit mehr? Doch! Wir erwarten das zweite Kommen von Jesus Christus! Als Jesus nach seiner Auferstehung in den Himmel auffuhr, hat er versprochen, wiederzukommen! "Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind." (Offenbarung 22,12).
Das erste Kommen Jesu als Baby im Stall von Bethlehem ist Geschichte. Vor uns allen liegt die zweite Ankunft Jesu, wenn er in den Wolken des Himmels erscheint, um seine Kinder zu sich zu nehmen. Darauf sollten wir uns vorbereiten, denn es wird bald geschehen. In Matthäus 24 werden uns die Zeichen beschrieben, die Jesu Wiederkunft vorausgehen. Ganz klar sagt uns dies die biblische Prophetie, dass wir in den letzten Tagen der Weltgeschichte leben. Es ist jetzt höchste Zeit, sich vorzubereiten und die Warnung aus Offenbarung 14,7 ernst zu nehmen:
"Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!".
Ein paar Fragen an mich selbst
Viel wichtiger als die Fragen im Dezember nach der Vorbereitung des Weihnachtsfestes sind die Fragen:
- Kenne ich meinen Heiland Jesus Christus?
- Habe ich die Erlösung durch sein Blut angenommen?
- Lebe ich so, wie Er es von mir möchte und in den Zehn Geboten ausdrückt?
- Bin ich gefangen in Traditionen und Bräuchen und habe den biblischen Weg verlassen?
- Bin ich bereit, heute meinem Heiland zu begegnen?
Jesus Christus spricht:
"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Johannes 8,12).
Heute sind Sie eingeladen, die Adventszeit auf das zweite Kommen Jesu Christi zu beginnen.
Mögen wir unseren Charakter schmücken mit dem liebevollen Wesen Jesu und das Licht der Liebe Gottes in die Welt hinausstrahlen! Lassen wir uns beschenken durch die rettende Botschaft der Bibel! Wir wollen uns vorbereiten auf den großen heiligen Tag der Wiederkunft Christi. Bis dahin entscheiden wir selbst durch unser Leben, ob wir Bewohner der neuen ewigen Erde sein wollen oder für immer verloren gehen. Wenn Jesus Christus wiederkommt, auf welcher Seite möchten Sie dann stehen - auf der Seite der Erlösten oder jener, die Gott in ihrem Leben ablehnten?
"Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht!" (Hebräer 3,7-8).
Erfahren Sie aus der Bibel, dass Sie einen Schöpfer haben, der Sie liebt und Ihnen zeigt, was er von Ihnen möchte. Lernen Sie den Erlösungsplan Gottes für unsere Welt kennen! Betrachten Sie den Maßstab, nach dem jeder Mensch gerichtet wird: die Zehn Gebote - in ihrer biblischen Fassung einschließlich des Sabbatgebotes!
Wir leben in der Adventszeit – der Vorbereitung auf das zweite Kommen Christi.
Bitte nehmen Sie unsere kostenlosen Angebote wahr, um die biblische Botschaft und die ernsten Warnungen für unsere Zeit zu studieren!

