Zimt

In vielen Haushalten beginnt wieder die Zeit, in der ein unwiderstehlicher Duft von der Küche ausgehend durch die Räumlichkeiten schwebt.

Zimtstangen

Obwohl der Zimt in China schon seit über 4500 Jahren verwendet wird, kam er erst Anfang des 16. Jahrhunderts durch die Portugiesen nach Europa.

Zimt stammt aus der Familie der Lorbeergewächse. Es gibt mehrere hundert Arten und unzählige Sorten. Für uns sind jedoch nur zwei Sorten interessant: der in Sri Lanka angebaute, hoch aromatische, fein würzige Echte- oder Ceylon-Zimt und der aus China stammende, herbere chinesische Zimt, auch als Cassia-Zimt bekannt.

Wirkung des Zimts

Schon unsere Urgroßmutter verwendete Zimt bei Magenproblemen. Zimt wirkt antiseptisch, hilft aber auch bei Blähungen, Übelkeit, Erkältungen und erhöhtem Blutdruck. Vor kurzem wurde dem Zimt auch eine insulinsenkende Wirkung zugeschrieben. Er beinhaltet den Bestandteil MHCP, der wie Insulin wirkt. Der Nüchternblutzucker kann um bis zu 18-29%, die Triglyceride um 23-30%, und das "böse" LDL-Cholesterin um 7-27% gesenkt werden.

Wenn diese Werte auch sehr erfreulich aussehen, sollte man bei Diabetes oder bei einer Fettstoffwechselstörung die allgemeine gesündere Ernährungs- und Lebensweise nicht außer acht lassen.

Mit freundlicher Unterstützung von Ernährung Aktuell, 4/2004 (www.ernaehrungaktuell.at).

Henrike Markula, 07. 12. 2007

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