Der gute Samariter

Gründungsmotivation: Der biblische Bericht vom barmherzigen Samariter.

Er ist niedergeschrieben im Lukasevangelium, im 10. Kapitel, Verse 25-37.:

"Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.

Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.

Ein Mensch hilft einem anderenEin Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.

Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!"

Der Samariter fragte den Verwundeten nicht, welche Nationalität er habe, wie seine politischen oder religiösen Vorstellungen seien oder welches Leben er führe. Sein Herz war von Mitleid bewegt, und er bot ihm seine ganze Hilfe an. In gleicher Weise handelte Jesus, der Erlöser der Welt, mit uns sündigen Menschen, und darum rät er uns: "So gehe hin, und tue desgleichen."

Dieser Bericht aus dem Neuen Testaments hat uns motiviert, mit einem Hilfswerk zu beginnen, das sich "Guter Samariter" nennt. Wir möchten solche Samariter werden, indem wir uns der menschlichen Nöte annehmen und nach unseren Möglichkeiten helfen. So können wir die Barmherzigkeit ausleben und erfahren, dass "Geben seliger ist als Nehmen" (Apostelgeschichte 20,35)

Seit dem Sündenfall hat es in der Menschheitsgeschichte immer wohlhabende und ärmere Schichten gegeben, doch durch die Lehre des Evangeliums wurde stets ein Ausgleich geschaffen. Schon seit vielen Jahren versucht unsere Organisation, Notleidenden praktische Hilfe zu geben.

Die Arbeit des "Guten Samariters":

Kleines Mädchen mit einer Schüssel Essen

Das Hilfswerk der "Gute Samariter" arbeitet mit der Internationalen Missionsgesellschaft zusammen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Botschaft des Evangeliums in alle Teile der Welt zu bringen. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, Menschen, die in Not sind, materielle Hilfe zu geben, vor allem in den von Trockenheit, Hunger, Epidemien und Armut betroffenen Ländern.

Die europäischen und nordamerikanischen Länder stellen uns finanzielle Mittel zur Verfügung.

Wir sorgen nach vorheriger Prüfung der einzelnen Notfälle für die gerechte Verteilung dieser Spenden unter Arme und Kranke in der Welt. In jedem Land haben wir eine Kontaktperson, die uns über die Situation derer, die wirklich Hilfe brauchen, eingehend informiert. Wenn wir die Spende senden, bitten wir den Empfänger, uns eine Empfangsbestätigung zu schicken, und wenn möglich ein Bild beizulegen. Dieser Brief wird dann, wenn es notwendig erscheint, übersetzt und dem Spender geschickt, um ihn in Kenntnis zu setzen, dass seine Spende den Notleidenden auch wirklich Hilfe gebracht hat.

Das Hilfswerk der "Gute Samariter" ist im Oktober 1991 gegründet worden. Bis heute haben viele Menschen den Segen zu spüren bekommen, der auf diesem Werk ruht.

Ein kleiner Ausschnitt von unserer Arbeit:

Afrika

Schülerinnen der Nähschule erhalten die neuen Nähmaschinen

In verschiedenen Ländern Afrikas sind die Nöte der Menschen besonders groß. Durch ständige Kriege innerhalb des Landes ist die wirtschaftliche Lage sehr schlecht. In den Kriegen verlieren Frauen ihre Männer und Kinder ihre Eltern. Nicht selten verlieren die Einwohner auch noch ihr armseliges Haus. Wir bekommen viele Hilferufe von Witwen und Waisen. Eine einfache Hütte kostet 250 Euro. Mit den empfangenen Spenden konnten wir für die Betroffenen dort Hütten bauen und ihnen somit wieder ein Heim geben. Andere Kriegsflüchtlinge sind in die Stadt gegangen, wo sie von der Regierung ein not-dürftiges Steinhaus als Unterkunft er-halten haben. Aber es gab dort keine Betten oder Decken. Die Flüchtlinge schliefen auf dem Steinfußboden. Wir konnten ihnen helfen, indem wir Matratzen schickten.

Vor einigen Jahren haben wir in Tansania eine Nähschule eröffnet. Auf dem Bild halten die Frauen ihr Diplom für eine erfolgreiche Ausbildung im Nähen in den Händen.

Schülerinnen der Nähschule mit ihrem Diplom

Es bestehen Nachfragen nach anderen Projekten, wie beispielsweise die Eröffnung einer Schreinerei, Ziegelei, einem Bauunternehmen und vieles mehr. Madagaskar bittet um den Bau einer Schule.

Europa

In Europa arbeiten wir besonders in den Ostländern, beispielsweise Bulgarien, Jugoslawien und Rumänien. Im Jahre 2004 wurde in Bulgarien ein kleines Haus umgebaut. Die Bewohner werden 6 Waisen von derselben Familie sein.

Für die Fertigstellung benötigen wir zirka 7000-8000 Euro. Es besteht eine Nachfrage an Arbeitern, die unentgeltlich, direkt auf dieser Baustelle mitarbeiten würden.

Zentralamerika

Schüler vor der Primärschule in Honduras

Am 14.02.2005 wurde in San Pedro Sula (Honduras) eine neue Primärschule eröffnet.

In diesen Ländern gibt es keine allgemeine Schulbildung. Aber die Regierung ist bereit privaten Gesellschaften, wie der unseren, zu helfen.

Die Schulzeit geht von Februar bis November. In dieser Zeit besuchen 53 Schüler die Schule. Leider können aus finanziellen Gründen nicht alle Eltern ihre Kinder zur Schule schicken.

Die Monatsgebühr für ein Kind beträgt 20 $, das sind 200 $ im Jahr. Wir wurden informiert, dass mindestens 20 Kinder nicht das dafür notwendige Geld haben, um die Schule zu besuchen. Unsere Abteilung hat die Summe für 2 Monate Unterricht gestiftet. Das restliche Geld fehlt uns noch. Einige Mitglieder unserer Gemeinschaft haben sich bereit erklärt, eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen. Der Bau des Schulgebäudes ist auch noch nicht ganz fertig gestellt. Wir benötigen noch 10.000 $ und bitten auch hier herzlich um finanzielle Unterstützung.

In Nicaragua konnten wir 5 Brunnen wieder gebrauchsfähig machen. Die Menschen dort mussten immer 5-6 km laufen, um sich Wasser zu holen. Die 5 Brunnen waren zwar vorhanden, aber man kam nicht an das Wasser heran. Wir haben die Pumpen repariert. Nun hat das Dorf wieder eine eigene Wasserversorgung.

Hilfe für kranke Menschen

Junge in einem Rollstuhl

Junge Frau sitzt gelähmt in einem Dorf

Wir helfen auch kranken Menschen, indem wir ihnen das Geld für eine Operation geben oder sie medikamentös unterstützen. Für den hier abgebildeten Jungen aus El Salvador haben wir einen Rollstuhl gekauft. Er hatte einen Unfall und ist seitdem gelähmt. Auch das junge Mädchen aus Kenia ist gelähmt. Die Frau aus Peru hat Arthritis.

Wir brauchen Unterstützung

Frau mit verkrümmten FingernImmer wieder erreichen uns neue Bittbriefe aus verschiedenen Ländern der Erde. Es gibt viel Not und Elend auf dieser Welt. Erwartungsvoll hoffen die Betroffenen auf unsere Hilfe. Wenn viele Menschen auch nur eine kleine Spende geben, kann Großes bewirkt werden. Das konnten wir während unserer langjährigen Tätigkeit erfahren. Es kommt nicht darauf an, wie viel jemand gibt, sondern, dass er es von Herzen gibt. Wir zeigen den hilfsbedürftigen Menschen damit, dass uns ihre Lebenssituation und ihre Not nicht gleichgültig sind. Durch Optimierung der organisatorischen und verwaltungstechnischen Abläufe, konnten wir erreichen, dass die volle Spendensumme den Not leidenden Menschen zu Gute kommt. Möchten Sie auch helfen, die Not von Menschen zu lindern?

Spendenkonto

Wer diese Arbeit unterstützen möchte, kann seine Spende auf folgendes Konto überweisen:

Empfänger: Int. Missionsgesellschaft
Bank
: Kreissparkasse Heilbronn
BLZ
: 620 500 00
Konto-Nummer
: 7931000
Verwendungszweck
: Guter Samariter

BIC: HEISDE66XXX
IBAN: DE67 6205 0000 0007 9310 00

Ab einer Spendensumme von EUR 20.- senden wir auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung zu.

Kleine Jungen aus Afrika

Wer eine Patenschaft für ein Schulkind in Honduras übernehmen möchte, melde sich bitte bei der Kontaktperson für Deutschland.

Kontakt

Deutschland

Christine Laugallies
Schlesische Straße 49
D-40231 Düsseldorf
Deutschland

Telefon: +49 / (0)211 / 24 95 550
E-Mail: hilfswerk( at )reform-adventisten.net

Zentrale

Soziales Werk des guten Samariters Onlus
Frau Santina Masceria
Via Baco 113/J Casalguidi 51034 Italien
Serravalle Pistoiese CP.T

Telefon: +39 / (0)573 / 52 82 86 oder +39 / (0)573 / 52 70 47

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