Musik kommt vom Himmel
Der Gesang, ein Segen
"Gesang ist eine Gabe Gottes. Benutzt sie zu seiner Verherrlichung." (Ellen G. White, Zeugnisse Band 9, Seite 137).
"Die Musik ist himmlischen Ursprungs, und in der Musik gibt es eine große Macht. Durch die Musik der Engelschar wurden die Herzen der Hirten auf den Hügeln Bethlehems bewegt und die der ganzen Welt. Es ist durch die Musik, dass wir zu Ihm erhoben werden, der die Personifizierung der Reinheit und Harmonie ist. Durch die Musik und Siegeslieder ist es, dass die Erlösten die Belohnung der Unsterblichkeit empfangen werden. Die Stimme des Menschen hat etwas besonders ehrwürdiges an sich. Ihre Harmonie, Unterwerfung und inspirierte Ausdrucksweise übertrifft, wenn sie vom Himmel eingegeben ist, jedes Musikinstrument. Gesang ist eine der Gaben die Gott dem Menschen gegeben hat, ein Instrument, das nicht übertroffen oder dem nichts gleichgestellt werden kann, wenn die Liebe Gottes reichlich in der Seele vorhanden ist." (Ellen G. White, Manuskript 3, Seite 382-383, von 1874).
"Sie ist eines der wirksamsten Mittel, dem Herzen geistliche Wahrheiten einzuprägen. Wie oft ruft sich eine hart bedrängte und fast verzweifelnde Seele ein Wort Gottes ins Gedächtnis zurück, den langvergessenen Kehrreim eines Kinderliedes etwa, und die Versuchungen verlieren ihre Kraft, das Leben gewinnt einen neuen Sinn und Zweck, und der eigene Mut und die eigene Fröhlichkeit übertragen sich nun auch auf andere! Man sollte nie den erzieherischen Wert des Gesanges aus dem Auge verlieren. Lasst in eurem Heim liebliche und reine Lieder erklingen, dann werden dort weniger tadelnde und mehr heitere, hoffnungsvolle, freudige Worte fallen. Lasst in der Schule Gesang ertönen, und die Schüler werden näher zu Gott, zu ihren Lehrern und zueinander hingezogen." (Ellen G. White, Erziehung, Seite 156).
Der Gesang im Dienst
"Das Lied ist eines der Mittel Gottes zur Rettung von Seelen, wenn es klar und deutlich von vielen Gliedern gesungen wird. Der ganze Gottesdienst sollte mit solchem Ernst und solcher Ehrfurcht durchgeführt werden, als wäre der Herr der Gemeinde sichtbar zugegen." (Ellen G. White, Schatzkammer der Zeugnisse Band 2, Seite 174).
"Als ein Teil des Gottesdienstes ist das Singen ebenso sehr ein Akt der Anbetung wie das Gebet selbst. So manches Lied ist wirklich ein Gebet. Wenn man das Kind darauf aufmerksam macht, wird es mehr an den Sinn der Worte denken, die es singt. Es wird für ihren Einfluss empfänglicher sein." (Ellen G. White, Erziehung, Seite 156).
"Ich sah, dass der Gesang zur Verherrlichung Gottes oftmals den Feind vertreibt, und Gott zu loben ihn niederschlägt und uns den Sieg gibt." (Ellen G. White, Brief 5, von 1850).
"Versammelt euch am Abend und am Morgen mit euren Kindern zur Andacht und lest sein Wort und singt zu seinem Lob. Unterrichtet sie, das Gesetz Gottes zu wiederholen. Bezüglich der Gebote wurden die Israeliten unterrichtet: "Und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst." Demgemäss hat Mose die Israeliten angewiesen, die Worte des Gesetzes in Musik zu kleiden. Während die älteren Kinder auf Instrumenten spielten, marschierten die jüngeren und sangen miteinander den Gesang von Gottes Geboten. In späteren Jahren behielten sie die Worte des Gesetzes im Gedächtnis, die sie während der Kindheit gelernt hatten." (Ellen G. White, Evangelisation, Seite 458).
"Es war für Mose notwendig, die Gebote in heilige Lieder zu kleiden, damit die Kinder das Gesetz Vers für Vers lernten, als sie durch die Wüste wanderten. Wie wichtig ist es da auch in dieser Zeit, unseren Kindern Gottes Wort einzuprägen! Lasst uns Gott zu Hilfe kommen und unsere Kinder unterrichten, die Gebote Gottes jedem Buchstaben nach zu halten. Lasst uns alles in unserer Macht Stehende tun, um in unseren Heimen solche Musik zu machen, dass Gott in unsere Heime kommen kann." (Ellen G. White, Review and Herald vom 8. September 1904).
Der Lobgesang
"Der Herr wird durch Lobgesänge, die aus reinen Herzen voller Liebe und Hinneigung zu ihm kommen, verherrlicht." (Ellen G. White, Ruf an die Jugend, Seite 226).
"Die menschliche Stimme, die mit einem von Dankbarkeit erfüllten Herzen geistliche Lieder singt, ist Gott angenehmer als der Klang aller Musikinstrumente, die jemals durch menschliche Hand erfunden wurden." (Ellen G. White, Brief 2e, von 1892).
"Lasst uns in Liedern loben und danken! Werden wir versucht, so lasst uns nicht davon reden, wie uns zumute ist, sondern im Glauben ein Lied des Dankes gegen Gott anstimmen." (Ellen G. White, Evangelisation, Seite 458).
"Gesang ist eine Waffe, die wir allezeit gegen Entmutigung einsetzen können. Wenn wir in dieser Weise das Herz dem Lichte der Gegenwart Christi öffnen, werden wir uns guter Gesundheit und seines Segens erfreuen." (Ellen G. White, Lebensglück, Seite 146).
Der Gesang, die Musik und die Jugend
"Es wurde mir gezeigt, dass die Jugendlichen einen höheren Stand einnehmen und das Wort Gottes zu ihrem Ratgeber und Führer machen müssen. Auf der Jugend liegen feierliche Verpflichtungen, die zu leicht genommen werden. Die Einführung der Musik in ihre Heime an Stelle der Zuwendung zum Heiligen und Geistlichen ist ein Mittel, um ihre Gedanken von der Wahrheit abzulenken. Oberflächliche Lieder und die populäre Musik aus Musikautomaten entsprechen genau ihrem Geschmack. Sie nehmen Zeit in Anspruch, die besser dem Gebet gewidmet würde. Musik ist ein großer Segen, wenn sie nicht missbraucht wird, wenn man jedoch verkehrt mit ihr umgeht, wird sie zu einem furchtbaren Fluch. Sie regt an, aber sie vermittelt nicht jene Stärke und jenen Mut, die Christen nur am Thron der Gnade finden, wenn sie demutsvoll ihre Bedürfnisse vorbringen und mit heftigen Schreien und unter Tränen um himmlische Stärke flehen, um gegen die mächtigen Versuchungen des Bösen gefestigt zu werden. Satan führt die jungen Gefangenen. O, was kann ich nur sagen, um sie dahin zu bringen, seine betörende Macht zu zerbrechen! Er umgarnt sie geschickt, um sie in die ewige Verdammnis zu locken." (Ellen G. White, Testimonies for the Church Band 1, Seite 496).
"Junge Menschen versammeln sich zum Gesang, und, obwohl sie bekenntliche Christen sind, machen sie häufig ihrem Herrn Unehre und schänden ihren Glauben durch leichtfertige Unterhaltung und durch die Auswahl ihrer Musik. Geistliche Musik entspricht nicht ihrem Geschmack. Ich wurde auf die reine Lehre des Wortes Gottes hingewiesen, die sie unbeachtet gelassen hatten. Im Gericht werden alle diese von Gott eingegebenen Worte diejenigen verdammen, die sie in den Wind geschlagen haben." (Ellen G. White, Ruf an die Jugend, Seite 227).
Der Gesang im Leben eines jungen Christen
"Mit einem Liede trat Jesus während seines Erdenlebens der Versuchung entgegen. Oft, wenn scharfe, verletzende Worte fielen, wenn auf seiner Umgebung Bangigkeit, Unzufriedenheit, Misstrauen oder drückende Furcht lasteten, vernahm man seinen glaubensstarken, heilig-frohen Gesang." (Ellen G. White, Erziehung, Seite 153).
"Oft fand ihn der frühe Morgen an einem einsamen Orte in Betrachtungen versunken, die Schrift erforschend oder im Gebet. Mit Gesang begrüßte er das Morgenlicht, mit Dank- und Lobliedern erheiterte er seine Arbeitszeit und brachte des Himmels Freudigkeit den Ermüdeten und Verzagten."
"Gerade unter den wachsenden Schatten der letzten Weltkrisis wird Gottes Licht am hellsten erstrahlen und der Gesang der Hoffnung und des Vertrauens in den reinsten und erhabensten Klängen erschallen." (Ellen G. White, Erziehung, Seite 154).
"Ihre vor kurzem noch blassen, ängstlichen und verstörten Angesichter erglühen nun vor Erstaunen, Glauben und Liebe. Siegesfroh singen sie: "Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen." Psalm 46,2-4." (Ellen G. White, Der große Kampf, Seite 639).
Der Gesang der Erlösten
"Dort werden die Erlösten diejenigen begrüßen, die sie zu dem erhöhten Heiland gewiesen haben. Sie vereinen sich, den zu preisen, der starb, damit menschliche Wesen das Leben haben möchten, das sich mit dem Leben Gottes misst. Der Kampf ist vorüber. Alle Trübsale und aller Streit ist zu Ende. Siegeslieder erfüllen den ganzen Himmel, wenn die Erlösten um den Thron Gottes stehen. Alle nehmen den freudvollen Gesang auf: "Würdig, würdig ist das Lamm, das geschlachtet ward" und hat uns Gott erlöset."
"Das sind die, die mit dem Lamm auf dem Berg Zion stehen und den Namen des Vaters an ihrer Stirn geschrieben haben. Vor dem Thron singen sie das neue Lied, das niemand lernen kann außer den Hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft sind." (Ellen G. White, Schatzkammer der Zeugnisse Band 2, Seite 160).
"Auch noch zu der Zeit, da "wiedergebracht wird, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn", (Apostelgeschichte 3,21) wird der Schöpfungssabbat, der Tag, an dem Jesus in Josephs Grab ruhte, ein Tag des Friedens und der Freude sein. Himmel und Erde werden vereint Gott loben, während die Völker der Geretteten "einen Sabbat nach dem andern" (Jesaja 66,23) Gott und das Lamm anbeten werden." (Ellen G. White, Das Leben Jesu, Seite 771).
