Jugendwinterfreizeit Österreich
Ein kleiner Bericht von der Jugendwinterfreizeit in Seeboden/Österreich vom 23. Dezember 2005 bis 1. Januar 2006
Die Winterfreizeit war wieder ein tolles Erlebnis. Es hatte am selben Platz zur selben Zeit im Jahr davor auch eine Winterfreizeit statt gefunden. Gott hatte wieder unsere Gebete erhört und an den Tagen, an denen wir schönes Wetter brauchten, gab er es uns auch. Wir hatten traumhaftes Wetter zum Ski fahren. Es war zwar ein bisschen kalt, aber es machte trotzdem Spaß. Viele von denen, die neu bei der Freizeit waren, lernten das Ski fahren ziemlich schnell. Die, die voriges Jahr schon hier waren, konnten es den anderen beibringen. Es machte großen Spaß, denn irgendjemand sorgte immer für gute Stimmung, wenn es zu anstrengend zu werden schien.
Das Schwimmen war auch einfach super. Wir versuchten, wie voriges Jahr eine Pyramide mit zwei Stöcken zu bauen, die dieses Jahr funktionierte (Kompliment!). Wir waren natürlich wieder zu jedem Spaß bereit und unterhielten das ganze Bad mit einem Wettschwimmen der Herren, wobei die Damen im Publikum fest anfeuerten. Wir hatten sogar schon Fans, die nicht zu unserer Jugendgruppe dazugehörten. Wegen des warmen Wassers war es uns ein bisschen heiß und wir rannten hinaus in den Schnee und sprangen wieder ins Wasser.
Einmal ging es auch auf das Eis. Es machte großen Spaß, denn wir spielten viele Spiele, wobei es aber leider auch einen Verletzten gab (dem gehts aber schon wieder gut). Wir unternahmen auch eine Fackelwanderung zu Silvester, die auch sehr viel Spaß machte.
Aber ich möchte nicht nur über die Aktivitäten sprechen, sondern auch über die geistlichen Themen. Es waren sehr interessante Vorträge und Gruppenarbeiten, an denen die Jugendlichen eifrig teilnahmen. Wir hatten auch sehr viel Zeit für Musik. Wir studierten Lieder ein, die wir vortrugen. Wir machten auch eine Missionsaktion in der Stadt, wo wir sangen, mit unseren Instrumenten spielten, und an die Leute Kalender und Neujahrswünsche verteilten. Wir konnten aber nur drei Lieder singen, weil unsere Finger schon steif vor Kälte waren. Einem Ehepaar in unserer Nachbarschaft sangen wir auch ein paar Lieder vor und Pablo (unser Jugendleiter) las auch Texte aus der Bibel. Wir hatten so viel Spaß miteinander zu singen, dass viele sogar beim Spaziergehen das eine oder andere Lied anstimmten.
Das Motto der Jugendfreizeit war ja: Den Sturm überleben. Bei jeder Andacht konnten sich zwei oder drei Jugendliche über die Erfahrung einer biblischen Person informieren und ihre Erkenntnisse vortragen. Mit jeder Andacht wurde uns mehr bewusst, dass wir ohne Gott den Sturm nicht überleben können.
Es war einfach eine tolle und vor allem gesegnete Atmosphäre. Dafür möchte ich Gott von ganzem Herzen danken.
Die Fotos können auf der externen Fotoseite angeschaut werden.

